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    Modernes Wohnen trifft historische Fassade

Augustiner Tor

Modernes Wohnen trifft historische Fassade

Mit dem Neubau von zwei Geschäfts- und Wohnhäusern am Augustiner Tor, dem ehemaligen Standort des Rathauses in der Lindenallee, nimmt die WOBAG in diesem Jahr ein neues Großprojekt in Angriff. Bis Ende 2020 sollen 57 Mietwohnungen mit Tiefgarage, Carport, Mieterboxen und einer kleinen Gewerbefläche bezugsfertig sein: eine Mischung aus modernem, energieeffizienten Wohnen und einer Fassade, die sich mit Satteldach, Gauben und Balkonen an die verschwundene Schwedter Altstadt anlehnt. Voranmeldungen von Mietern nimmt die WOBAG ab sofort entgegen.
Küche gehört zum Wohnen dazu

In der Broschüre, die die Genossenschaft zur regionalen Wirtschaftsmesse Incontakt vorstellte, zeigt, wie stark die Planung von den Standardwohnungen abweichen, die in der ganzen Stadt zu finden sind: Es gibt 19 verschiedene Grundrisse für Wohnungen zwischen 55 und 90 Quadratmetern. Alle sind mit Balkon bzw. Dachterrasse und Dusche (oft neben der Badewanne) ausgestattet. Jede einzelne ist barrierefrei über Aufzüge zu erreichen, die Türen für Rollstühle breit genug, Dusche und Zimmer ohne Schwellen. Eine Dreifachverglasung sorgt für Energieeffizienz und soll vor allem den Verkehrslärm von der vielbefahrenen Lindenallee draußen halten. Auffällig ist auch, dass die Küche fast überall direkt in den Wohnbereich integriert ist. Ein moderner Trend, wie Vorstandsmitglied Uwe Benthin weiß, und gleichzeitig ein alter: Früher habe sich das Leben auch hauptsächlich in der Küche vor dem Ofen abgespielt. In den Zwischenbau, der Haus 1 und 2 verbinden wird, werden in Absprache mit Cornelia Schulz wieder die von Künstler Axel Schulz gestalteten Bronzetüren eingebaut werden, die bereits das alte Rathaus zierten. Die Stadt mietet sich wieder mit dem Standesamt im Erdgeschoss ein.
Ein optischer Mittelpunkt

„Schwedt hat aus der Historie heraus so gut wie keine Altstadt, deshalb wollen wir den Neubau auch optisch in den Mittelpunkt stellen: moderner Schick mit einer interessanten Fassade“, erklärt Uwe Benthin. Nach dem Lindenquartier ist das Augustiner Tor also das zweite große Neubauprojekt der Genossenschaft, die sich sonst eher um die Modernisierung und Nachrüstung der vorhandenen Bausubstanz bemüht. Diese Chance habe sich schlicht aus der Tatsache ergeben, dass der WOBAG bereits alle umliegenden Grundstücke gehören und mit dem Altbau nichts mehr anzufangen war für eine sinnvolle Nutzung, so Uwe Benthin. Insgesamt wird die WOBAG rund 10,7 Millionen Euro investieren. Die Mieten liegen bei dieser modernen Ausstattung dann allerdings über dem sonst für die Genossenschaft
üblichen Durchschnitt.

Lebensraum für Mensch – und Insekt

Jedes der beiden Häuser bekommt eine Tiefgarage mit insgesamt 50 Stellplätzen. Diese sind so geplant, dass nach einer kleinen Nachrüstung Besitzer von Elektroautos über Nacht ihre Fahrzeuge aufladen können. Darüber hinaus sind weitere Parkplätze im Carport im Innenhof Bahnhofstraße geplant, dessen Gestaltung spätestens 2021 abgeschlossen sein soll. Der Nutzungsvertrag des dortigen Garagenhofs läuft 2020 aus, doch die WOBAG ist bereits in Verhandlungen, ob die Arbeiten nicht früher beginnen können. Im Gegenzug hat sie angeboten, kostenlos den Abriss und die Entsorgung zu übernehmen sowie Stellplätze an die Garagenbesitzer zu vermieten. Eine zweite Fläche ist für Mieterboxen verplant, die etwa die Größe einer Garage haben sollen und für die Wohnungen gedacht sind, die weniger Abstellfläche besitzen. Die Flachdächer beider Komplexe werden begrünt und bepflanzt. „Natur und Insekten freuen sich und wer aus seinem Fenster
in den Innenhof schaut, hat gleich einen ganz anderen Blick“, erklärt Uwe Benthin diese Entscheidung. Er rät allen Interessierten, sich so früh wie möglich um eine Voranmeldung zu bemühen: „57 Wohnungen sind schneller weg, als man glaubt und wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“

Nachfolgend geben wir Ihnen erste Impressionen zu dem geplanten Bauprojekt.